Weltweit einzigartig!

Im Oktober 2007 wird affenBRUT als Kooperationsprojekt der Kunstagentur fundart-21 (heute: Kunstbüro Düsseldorf), des Krefelder Zoos und der Fachfrau für kreatives Enrichment, Christine Peter, gegründet. Mit Ausstellungen im In- und Ausland, Info-Angeboten und Online-Shop steht affenBRUT weiltweit recht einzigartig da. Zu den Kunden zählen Museen und Kunstsammler, Kunstprofessoren und Künstler, Ethnologen, Evolutionsbiologen sowie  Tierfreunde jedweder Couleur.

Barito in seiner Schlafkoje, die für eine Malsession vorbereitet wurde.
Barito in seiner Schlafkoje, die für eine Malsession vorbereitet wurde.

Pate für den Projektnamen stand der Begriff Art brut. Der meint die rohe und kulturell unverfälschte Kunst von gesellschaftlichen Außenseitern, die ihre Kreativität nicht entlang zivilisatorisch vorgestanzter Schablonen ausleben, nicht eingezwängt sind in die herrschenden Raster von Kunst und Ästhetik – zumindest tendenziell.

Und so entstand das Projekt:

Step 1: Irgendwann im Jahre 2006 porträtiert die Tiermalerin des Krefelder Zoos die Orang-Utans im Affenhaus. Dabei wird sie aufmerksam vom Affenweibchen Sandra beobachtet. Sandra beginnt, mit kleinen Stöckchen im Rindenmulch zu kritzeln. Das ist die Geburtsstunde der Affenmalerei à la Krefelder Schule.

Christine Peter mit einer der ersten Arbeiten von Orang Utan-Weibchen Sandra.
Christine Peter mit einer der ersten Arbeiten von Orang Utan-Weibchen Sandra.

Step 2: Christine Peter, Fachfrau des Krefelder Zoos für Tierbeschäftigung, stellt Sandra Farbe, Pinsel und Papier zur Verfügung. Das Ergebnis sind dutzende farbenfroher Bilder und eine Nachahmungs-Täterin: Sita entdeckt ihre Leidenschaft für Wachsmalstifte und Papier. Es folgen Jam-Art-Sessions der animalischen Art. Im Dezember 2006 verlässt Sandra den Krefelder Zoo Richtung Wien. Sita ist nun die einzige Malerin im Krefelder Zoo. Aber nur für kurze Zeit. Denn auch Geschlechtsgenossin Tilda muss nicht in den Gebrauch von Farben und Pinsel unterwiesen werden. Schließlich hat sie gesehen wie Sita malt. Und schon in der zweiten Sitzung entstehen kraftvolle Bilder, die viel Entwicklungspotential vermuten lassen.

Step 3: In Kooperation mit fundart-21 wird das Konzept entwickelt, die Affenmalerei der Öffentlichkeit in einer Online-Galerie zugänglich zu machen. Und sie im Rahmen der Spendenaktion Ein Garten für Gorillas zum Verkauf anzubieten. Jede Arbeit ist mit einem Echtheitszertifikat versehen.

 

Step 4: Nach dreimonatiger Vorbereitung geht affenBRUT am 10. Oktober 2007 online.

Nachdem Tilda 2008 vom Kölner Zoo übernommen wird und Sita im August 2009 verstirbt, macht sich Christine Peter auf Talentsuche. Sie wird fündig: Seit Oktober 2009 malt mit Barito zum ersten Mal ein Männchen im Krefelder Zoo.

Im Mai 2012 wird das Freigehege für Gorillas eröffnet. Seitdem fließen die Erlöse aus dem Bildverkauf in die Tierbeschäftigung (neudeutsch: Enrichment).

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